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Verfahren und Methoden 

 1. Verfahren Brustverkleinerung - Bruststraffung - Brustkorrektur

Bezüglich Brustverkleinerung und Brustkorrektur erden unterschieden: 

Lejour-Technik:

Der Name des Verfahrens entspringt aus der belgischen Chirurgin Lejour. Dieses Bruststraffung Verfahren kann den Busen möglichst narbenfrei optimieren.

Erstmals werden dabei die überschüssigen Gewebe der Drüse und der Haut entfernt und erst danach erfolgt die Straffung. Hierbei und aufgrund der speziellen Führung des Schnittes kann die verbleibende Haut einfach zusammengezogen werden und somit entsteht ein strafferer bzw. festerer Busen.

Vorteil bei diesem System, dass die Brustwarze bei diesem Eingriff verschont bleibt und somit nichts an der Stillfähigkeit der Frau verändert, wie ebenso die Empfindungsfähigkeit in der Regel erhalten bleibt. Ein Nachteil ist allerdings, dass die Heilung mitunter relativ lange dauert, da die Haut bis zu einem Jahr zur entsprechenden Rückbildung benötigen kann. Somit bedarf es Geduld, bis das letztendliche fertige Resultat erreicht wird.

Allerdings sollte vor einem eventuellen Eingriff mit diesem Lejour-Verfahren vorher die individuelle Situation genau erörtert werden. Nicht immer muss es das passende Verfahren sein.

Peri-Areolare Technik:

Der Arzt setzt hier einen runden Schnitt um den  Brustwarzenhof, verkleinert den Hautmantel und näht die Brustwarze neu ein. Diese Vorgehensweise eignet sich für nicht so ausgeprägte Straffungen.

T-Technik/L-Verfahren:

Der Schnitt verläuft hier zunächst rund um die Brustwarze und führt dann senkrecht nach unten. In umgekehrter T- oder L-Form endet er in der Brustumschlagsfalte.

Bitte beachten Sie:

Es gibt sehr viele Systeme mit unterschiedlichen Arten von Schnittführungen. Form und Größe Ihres Busen, die Größe des Warzenvorhofs und  die genaue Größe des abgesunkenen Brust-Gewebes.  Welches genaue Verfahren - Methoden nun für Sie optimal ist, kann deshalb pauschal nicht gesagt werden und bedarf es zwingend einem ausführlichen Vorgespräch mit dem Arzt. 

 

2. Methoden Brustvergroesserung 

Bei Brustvergroesserung  werden Dinge wie Platzierungs-Ort der Implantate und Positions des Einschnittes unterschieden: 

Ort der Platzierung des Implantats:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Implantate zu platzieren:

Platzierung auf dem Muskel 

Wird beispielsweise das Implantat direkt auf den Muskel gesetzt, so steht die Brust mehr hervor und erscheint später etwas runder. Zudem kann das Implantat im Alter mit dem natürlichen Absinken des Muskels absinken, also ein natürlicher Prozess ist gewährleistet.

Platzierung unter dem Muskel

Wird das Implantat unter dem Muskel eingesetzt, so ist das Implantat durch den Muskel geschützt und harmonisiert geradezu mit Brustform. Ein Vorteil besteht hier in den späteren Brustkrebsvorsorge-Untersuchungen. 

Position des Einschnittes:

Schnitt in der Achselhöhle

Hier erfolgt auf der Seite des Brustmuskels ein Schnitt von ca. 2-5 cm.  

Seitlich des Brustmuskels erfolgt ein Einschnitt von ca. 2.5 - 4 cm. Mit Hilfe eines Endoskop`s wird der zukünftige Ort für das Brustimplantat vorbereitet. Dabei wird das Implantat meist unter den Brustmuskulatur platziert. und in der Regel werden oberflächliche glatte Implantate verwendet. Im Einschnitt in der Achselhöhle entstehe eine Narbe, aber dieser kleine Schnitt ist durch die gute Lage kaum sichtbar und auch die Genesung geht schnell. Kommt es jedoch zu Nachoperationen, sind diese oft kompliziert.

Schnitt am Brustwarzenrand

Hier wird am Brustwarzenrand ein halbmondförmiger Schnitt gesetzt und dann das Implantat unter, oder über dem Brustmuskel eingelagert. Da auch gleichzeitig eine Verbesserung, Umformung bzw. Korrektur des Warzenhofes erfolgen kann, wird diese Methode häufig von Frauen gewählt, welche mit Ihren Brustwarzen nicht zufrieden sind. Die entstehende Narbe nach der Operation ist so gut wie unsichtbar. Allerdings können eventuell die Milchdrüsengänge verletzt werden, was eventuell dazu führt, nicht mehr Stillen zu können. Von daher sollte die Familienplanung abgeschlossen sein. Ebenso können Störungen in der Sensibilität der Brustwarze auftreten

Endoskopisches Verfahren

Bei endoskopischen Verfahren wird das Implantat mit Hilfe von einem Endoskop, beispielsweise durch einen feinen Schnitt am Bauchnabel in die Brust eingelagert. Nur bei gewissen Größen, Formen und Arten von Implantaten ist dieses Verfahren möglich. 

Schnitt in die Brustumschlagfalte

Hier erfolgt ein Schnitt von ca. 4 cm direkt unterhalb der Brust. Der Brustmuskel wird vom Brustkorb gelockert - zumindest wenn das Ziel die Einsetzung des Implantes unter dem Brustmuskel ist. Eine andere Möglichkeit ist Einsetzung zwischen abgelöstem Brustmuskel und Brustdrüsen, was jedoch die Funktion der Brustdrüsen beeinträchtigen kann. Jedoch wird bei diesem Verfahren später ein einfacher Zugang zum Implant ermöglicht. Auch entsteht zwar eine feine Narbe, diese ist aber meist im Liegen zu sehen. 

Beachten Sie, dass alle Techniken und Methoden Ihre Vor - und Nachteile, wie Risiken haben und nur in einem persönlichen Arztgespräch, nach genauer Analyse Ihrer Ziele, Bedürfnisse und  Bedingungen erörtert werden können.